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Beschreibung Das Triptychon in der Moderne
Der aufwendig gestaltete Band mit Goldschnitt und Plakat-
Schutzumschlag zeichnet die unterschiedlichen Spielarten
des Triptychons vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute
exemplarisch nach.
Als Altar- und Andachtsbild spielt das Triptychon seit dem
Mittelalter in der abendländischen Kunst eine zentrale Rolle.
Ende des 19. Jahrhunderts erfährt es als Bildformat eine
erstaunliche Wiederbelebung: Einige Künstler knüpfen an
das christliche Leidensmotiv an, andere laden säkularisierte
Themen mit der »Pathosformel« auf. Unter dem Eindruck
der beiden Weltkriege haben sich vor allem Otto Dix,
Max Beckmann und Francis Bacon mit dieser Bildgattung
auseinander gesetzt. Auch viele Künstler der jüngeren
Generation, darunter Jonathan Meese, Damien Hirst,
Ricarda Roggan oder Yehudit Sasportas, wählen das Triptychon
als traditionsbeladenes, aber höchst reizvolles Format, das
Offenheit und Geschlossenheit zulässt. Ist dies Zeichen einer
neu erwachten Sehnsucht nach Spiritualität oder nach einer
Vollkommenheit, die letztlich im Streben nach dem – lange
verpönten – »Meisterwerk« ihren Ausdruck findet?
Die durchgehend farbig bebilderte Publikation zeigt exemplarisch
Wandel und Aktualität dieses wirkungsmächtigen Bildtypus.
Drei
Das Triptychon in der Moderne
Hrsg. Marion Ackermann, Text von Marion Ackermann,
Wolfgang Ullrich, Joachim Valentin u.a.
Deutsch
2009. 328 Seiten, 100 farbige Abb.
21,70 x 26,50 cm
gebunden mit Plakat-Schutzumschlag
Lieferbar
ISBN 978-3-7757-2327-5 |
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Künstlerischer Werdegang Der Hatje Cantz Verlag mit Stammsitz in Ostfildern bei Stuttgart ist mit einem
umfangreichen Verlagsprogramm zur Alten Kunst, zur Kunst des 20. Jahrhunderts,
zur Zeitgenössischen Kunst und den neuen Medien sowie zu Fotografie, Architektur
und Design einer der national und international führenden Fachverlage für Kunst.
Das Verlagsprogramm zeichnet sich durch künstlerisch anspruchsvolle und
wissenschaftlich fundierte Publikationen aus. Neben Künstlerbüchern hat sich
Hatje Cantz vor allem durch wissenschaftlich-publizistische Kooperationen mit
führenden Museen, Galerien und Instituten im Bereich der Ausstellungskataloge zum
„Spitzenreiter“ entwickelt. |
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